Ich wusste ja schon immer dass wir eine super Mannschaft haben und es für einen Goalie bei uns nicht sehr einfach ist ins Spiel zu kommen. Ich kann mir auch vorstellen dass dieser Job in unserer Equipe der Undankbarste ist und ein Goalie sich manchmal sehr einsam und verlassen vorkommt. Grad in den letzten paar Spielen waren wir sehr oft mit anspielen im Mittelkreis beschäftigt. Dies hängt sicher damit zusammen dass während der letzten paar Saisons unser Defensivkonzept so ausgeklügelt wurde, dass es für jemanden, der nicht täglich damit konfrontiert wird, äusserst schwierig wird hier noch den Überblick zu behalten. Und es ist leider eine Tatsache geworden, dass wir gerade auch wieder diese Saison fast nie denselben Goalie in zwei aufeinanderfolgenden Spielen hatten. Darum verstehe ich es auch nicht ganz, dass wir am letzten Spiel schlussendlich auf einen Goalie unseres Gegners, den Veteranen aus Urdorf zurückgreifen mussten. Ok, deren Mannschaft wurde von einem Spieler angeführt, der sich Lolo Schmid nennt und (so wurde es mir wenigstens gesagt) sogar mal etwas konnte als er noch ligamässig spielte. Aber so wirklich überzeugt hat er mich nicht. Ich meine er hat ein paar Tore geschossen aber ok, machen wir ja auch ab und zu mal. Und je länger das Spiel dauerte desto mehr baute er eh ab und wenn wir auf 5 Drittel gespielt hätten dann wäre das am Schluss noch ein ganz einseitiger Sieg für uns geworden. Denn im 3. Drittel fing das Spiel an zu kippen wie das ausgeglichene Drittelsresultat zweifelsohne belegt. Aber wir waren ja bei den Goalies. Da Kurt leider zu diesem Punkt rekonvaleszent war habe kurzfristig seine Funktion übernommen und eine Mannschaft aufgestellt. Spieler für 2 Blöcke hatte ich schnell zusammen aber von Torhütern bekam ich rund ein Dutzend Absagen. Und es hatte ganz komische Ausreden dabei. Einer meinte z.B. dass er an dem Tag schon 2 Spiele habe. Na und? Er muss sich bei uns ja nur umziehen, ins Tor stehen und nach 2 Stunden ist die Sache schon wieder vorbei. Dafür kann er dann sagen, er sei mal bei uns im Tor gestanden was ihm in jeder Mannschaft fast schon einen Stammplatz garantiert. Ein anderer hat mich sogar extra via eine deutsche Nummer angerufen um mir zu sagen dass er beruflich im Ausland sei. Und dann gab es auch noch die banalen Absagen wir Arbeit, Termin beim Coiffeur etc. Aber naja. Spielen konnten wir trotzdem ein letztes Mal bevor es an unseren alljährlichen Saisonhöhepunkt geht. Das Turnier in Montreal. Da müssen wir ja noch den Stanley Cup abgeben. Offenbar wollen die den Topf dieses Jahr wieder jemand anderem abgeben. Und von dem melde ich mich das nächste Mal. Sayonara Boys und bis dann
Wir schreiben weder das Jahr 1942 als die sowjetischen Streitkräfte die militärische Gegenoffensive unter dem
Decknamen „Operation Uranus“ gegen die deutschen Truppen begannen, noch vom Einmarsch der Roten Armee
1979 in Afghanistan, doch aber von der Operation „Bassersdorfer Fasnacht 2012“
Bier und Schnaps – die Getränke der Völker, denen Nebel und Regen vertraut sind. ( H.Heine)
Samstag 18.Februar um ca. 18:20 trafen sich Grippen-Commander R.Koller, Rastafari Ja-Man Gaston und Swissair-Flugbeleiterin Astrid am Bahnhof Kloten, um die Reise in Richtung Kriegsgebiet „Bassersdorf“ in Angriff zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte auf dem Bahnhofperron ziemliche Leere. Doch die wenigen Reisenden waren beschäftig uns von Kopf bis Fuss mit Ihren Blicken abzuscannen, da gab es zum einen einen G-Anzug, XXXL Joint und eine Swissair Umhängetasche zu durchleuchten….andere Blicke wiederum zogen uns komplett aus.
In vino veritas – im Wein liegt die Wahrheit….oder müsste es Vodka heissen ? (Alkäus)
Der Einmarsch in Bassersdorf verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, so dass wir pünktlich am vereinbarten Ort, dem Bolschoi-Theater von Darki & Anna ankamen und mit einem herzlichen „sdráßtwuj“ empfangen wurden. Was ich dort vorfand übertraf so ziemlich alle meine Vorstellungen, die ich bislang von „Russland & Wodka“ hatte. Mich kaum vom G-Anzug entledigt, wurde ich auch schon vom Hauseigenen „Russkiy Toy“ (russischer Kampfhund, gezüchtet von der Roten Armee um abgestürzte Jetpiloten das letzte Würstchen abzunehmen) schanzwedelnd begrüsst. Nur dank eines terranischen Ablenkungsmanövers von Rastafari Ja-Man Gaston konnte ich dem Tod entkommen. Dachte erst an eine Handgranate. Doch es stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Ball aus Naturgummi speziell entwickelt für die Kampfhund-Ablenkungsmanöver.
Hätte ich das zu diesem zum Zeitpunkt des Angriffs (ok, es war eine Begrüssung) gewusst, hätte ich mir nicht vor Angst, aber vor lachen in die Hosen gemacht. Merci Gaston. Nochmals auf das Bolschoi (bedeutet „Gross“) Theater zurückzukommen, damit ist die pompöse, spektakulär mit russischem Flair eingerichtete Wohnung/Haus von Darki, Anna gemeint. Da gibt es keine freie Ecke, die nicht mit einem Gegenstand oder Mitbringsel liebevoll dekoriert ist und entsprechend an die ferne Heimat, Russland erinnert. Theater, weil man bei Darki’s sprichwörtlich in die “russische Seele” blickt und traditionelle Helden russischer Volksmärchen wie „Brüderlein trink“ aus nächster Nähe mitverfolgen kann.
Wodka macht aus allen Menschen Russen. (Rebroff, Ivan)
Die Russen Feiern gerne und lieben es Leute zum Essen einzuladen. So hatten dann auch unsere Gastgeber Darki & Anna keine Mühen gescheut, entsprechend tradtionelles wie Kaviar, mit modernem wie Wodka zu vermischen und uns, den Wessi’s, mal gehörig einzuheizen….was auch tadellos gelang…
Bevor wir uns aber über all die Köstlichkeiten hermachten, mussten wir erst einmal einen Wodka zu uns nehmen. Diesen aus einem tiefgekühlten Shotglas. Nie zuvor hatte ich einen solch einfachen Einstieg da dieser runterging wie sprichwörtlich „Wasser“…Doch der Schein trügte und ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Es kam mir nicht nur so vor, nein, es war auch so, mussten wir doch nach jedem „Happen“ ein Glas Wodka „Kalaschnikow“ Der Starke (Genosse Darki verfügt über ein ansehnliches Sortiment an edlen Wodka’s) zu uns nehmen, der wie die vorangegangenen nach nichts schmeckte. Kaum das Kaviarbrötchen genüsslich verschlungen, folgte sogleich ein weiterer Trinkspruch, ein weiterer Wodka. Der Trinkspruch, erfahre ich, ist ein wichtiger Bestandteil des Wodkatrinkens. Er dient der Legitimation: „Trinken ohne Trinkspruch ist Trinksucht ! Aha. Als ich zum ersten Mal aufstehe (nach ca. 2 std.), knickt das Zimmer für einen kurzen, aber sehr irritierenden Moment zur Seite. Ein holpriger Ausfallschritt meinerseits rückt die Dinge wieder gerade…Als Grippen-Commander ist man sich solche Manöver natürlich gewohnt. Gekonnt habe ich mich der Situation angepasst so dass niemand meine halsbrecherische Flugakrobatik bemerkte. Zur vollen Aufklärung, es gab neben Wodka auch Bier ! An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass Anna und Astrid keine Runde ausliessen und jeden noch so zungenbrecherischen Trinkspruch auf sich nahmen und ohne mit den Wimpern zu zucken den Wodka in sich hinein schütteten..
Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken. (Aristoteles)
Es war nun an der Zeit (ca. 22.30) sich für all die Guten Dinge zu bedanken, Rastfari Ja-Man Gaston hatte ja bereits den Russkiy Toy mit seinem Naturgummi-Ball tief in sein Herz geschlossen. Es lag nun ganz alleine an mir Genosse Darki auf russische Mig. 29 ähnliche Flugeigenschaften, mit möglicher Wasserung einzuschulen oder besser gesagt, herauszufordern. Da ich ja an diesem Abend die Grippen-Staffel 69 anführte und es sich dabei nicht um eine Übung, sondern um eine mögliche Bedrohung aus dem Luftraum Bassersdorf handelte, hatte ich all mein Equipment wie z.B. Verbandszeug, Schuhputzmittel, Taschenlampe, Euros, Stadtplan und natürlich eine Schwimmweste mit im Rucksack. Letzeres sollte die Fähigkeiten von Darki unter Beweis stellen. Darki musste unter strenger Beobachtung Anwesender Profis wie Rastafari Ja-Man Gaston, Grippen-Commander R.Koller, Swissair Flugbegleiterin Astrid, Babuschka Anna und nicht zu vergessen Kampfhund“ Russkiy Toy“, die an Ihn gestellte Prüfungsaufgabe „ Der gebrauch der Schwimmweste“ bestmöglichst erfüllen….Um Vergleiche zwischen der schweizerischen und russischer Überlebensausbildung genauer analysieren zu können, musste ein sogenannter „Übungsfilm“ gedreht werden. Dies konnte nur dank Kooperation der verschiedenen anwesenden Repräsentanten folgender Länder wie, Russland, Schweiz, Jamaika und Wodka umgesetzt werden. An dieser Stelle ein herzliches „spasibo”(russisch=danke) an alle Beteiligten.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (R.Koller)
Rocky Balboa gegen Ivan Drago, diejenigen die sich noch an diesen Kampf erinnern mögen, wissen nur zu gut, wieviel Kraft und Schweiss es benötigte, um den russischen Koloss zu bodigen…Und genau so kam es mir vor, als sich Genosse-Darki schweren Schrittens (Er konnte es nicht lassen und zog sich den knapp 20kg schweren russichen Waffenrock über) in Richtung Schauplatz (Wohnzimmer) bewegte um die Prüfungsaufgabe in Angriff zu nehmen. Auch hier muss ich hinzufügen das diese Prüfung unter Stress & Wodka-Einfluss nur die Allerwenisten und nur die Erfahrensten unter allen Kampfpiloten bestehen können. Wir konnten förmlich die Angst und Nervosität in seinen Augen wahrnehmen und entschieden uns, zum sofortigen Abbruch…Denn wir alle waren der Meinung, dass man(n) eine solch halsbrecherische Prüfung nicht ohne einen Trinkspruch und mit zusätzlichem „Fuel“im Tank antreten könne, was sich als richtig herausstellte. Kurze Zeit später hiess es; „Genosse Darki please prepare for Launch!“ Eigentlich benützt man den Ausdruck „Launch“ in der Raumfahrt beim Abschuss einer Rakete und nicht für eine Prüfungsaufgabe, wieso also dieser Ausdruck. Genosse Oberst oder vielleicht doch lieber Kosmonaut Darki, denn wie schon erwähnt, durfte der Waffenrock der wirklich ohne zu übertreiben ein Gewicht von 10x Kampfhund „Russkiy Toy“ wog und aussah wie ein Kosmonauten-Anzug und die UschankaUschanka (russische Militär Mütze) auf dem Kopf entsprach fast dem Helm von Kosmonaut Juri Gagarin und somit war der Begriff „Launch“ angebracht. Es stand nun nichts mehr im Wege und Kosmonaut Darki begann nun, sich der Prüfungsaufgabe zu stellen… shylaju uspjecha na ygsamini (russisch =Viel Glück für die Prüfung!)
Weil die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt. (unbekannt)Uschanka
Es wird nun immer schwieriger meine Erinnerungen abzurufen, da der Wodka es geschafft hatte, Besitz von mir zu ergreifen. Ich war jetzt zu 100 % ausgeliefert und kam mir vor wie 007 in nordkoreanischer Gefangenschaft als man Ihn mit Drogen vollpumpte um an geheime Information zu gelangen. Wir haben uns dann (ca. 24:00 Uhr) in Richtung FAKOBA-Zelt verschoben, nochmals mit Freunden angestossen, danach fehlte jede Spur von mir……….
Der folgender Abschnitt ist eine unvollständige Rekonstruktion aus sehr vielen Puzzle-Teilen.
…..bin dann von Bassersdorf nach Kloten geflogen (habe dabei sicherlich den ganzen Runway in Anspruch genommen)…Bis heute habe ich keine Ahnung, welchen Weg, Fluss, Bahngeleise ich bevorzugte und wie lange die Reise dauerte….Habe mir aber dabei den Fuss verknackst. Stunden später bin ich dann im Wohnzimmer auf dem Sofa erwacht.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Anna, Darki und Russkiy Toy für die Gastfreundschaft und lustigen Abend bedanken ! !
Auch möchte ich mich bei Ja-Man Gaston und Flugbegleiterin Astrid für die tolle Einführung in die „10 Gebot des Wodka-trinken“ bedanken.
Am letzten Samstag stand einer unserer OBOS Saison Höhepunkte auf dem Programm, das Veteranen Turnier in Bülach. Und dabei fiel mir erstmals etwas auf, dass ich bisher noch gar nie bemerkt hatte und für mich eigentlich sehr motivierend ist. Und zwar hängt das mit der Tatsache zusammen, dass ich erstmals mit Bruno Erni, der mit Bäretswil am Turnier teilnahm, in der Garderobe war. Ok, im letzten Jahrhundert, als wir auf den Rampen des Schluefwegs die Mannschaft von Kloten zu den Meistertiteln schrien, wäre dies noch ein Grund gewesen, sofort um ein Autogramm zu bitten. Aber heute? Nein danke. Denn mir fiel auf, dass er (und auch viele andere Spieler dieses Turniers) dick geworden ist und nicht mehr sehr viel von einem Spitzensportler an sich hat. All die Ernis, Schlagenhaufs etc. sind einiges langsamer geworden (auch wenn sie für mich immer noch zu schnell sind), Luft haben sie auch nicht mehr viel nach 2, 3 Einsätzen etc. Ihre Pässe sind zwar immer noch schärfer als meine Schüsse je sein werden und auch das Auge für den öffnenden Pass haben sie, was auch bei mir der Fall ist, allerdings kommen ihre Pässe jeweils bei einem Mitspieler an. Aber Angst machen die nicht mehr, denn sie sind alt geworden. Das ist richtig Balsam für meine Seele gewesen und wenn die so weiter machen, sind die bald einmal schlechter wie ich. Denn ich kann viel weniger an Fähigkeiten verlieren als die es noch können. Und somit wird sich das irgendwann mal angleichen. Ok, ich gebe zu dass es Ausnahmen gibt, wie einen Manuele Celio, der immer noch sehr schnell ist. Aber da muss es wohl mit seiner Kindheit zusammen hängen, denn in der Leventina lernt man sicher schon als kleiner Junge möglichst schnell aus diesem Tal rauszukommen.
Was das Turnier angeht so haben wir unsere Ziele sicher übertroffen. Ich für mich wollte wie auch schon die letzten Jahre einen Käse gewinnen, was auch gelang, da wir wiederum gegen Chateau D’Oex spielten. Aber dieses Jahr gewannen wir das Turnier sogar! Echt, ist kein Scherz. Es gab nämlich eine Fairplaywertung, welche wir souverän gewannen! Ein anderes Ziel, ein Rang unter den ersten 10, verpassten wir hingegen mit dem 10. Rang äusserst knapp. Das die anderen Mannschaften tatsächlich nicht mehr so übermächtig sind, zeigt die Tatsache auf, dass die Resultate der letzten beiden Turnierspiele zusammengezählt in etwa ein normales OBOS Endresultat der abgelaufenen Saison erreichten. Und dort spielen wir ja bekanntlich gegen Plauschmannschaften. Ein weiteres Indiz dafür ist die Tatsache, dass wir uns im ersten Spiel wesentlich besser verkauften als letztes Jahr (0:3 gegen 1:7). Die höchste Niederlage erkämpfte sich zudem Basel und nicht wir. Und wer weiss wie schwer wir uns normalerweise gegen Basel tun, kann diese Tatsache nicht hoch genug einschätzen. All dies sind sehr ermutigende Tatsachen und ich freue mich bereits auf das nächste Turnier gegen diese alten Säcke.
Es war früh an diesem Samstagmorgen, als sich die ZEP‐Spieler des EHC Swissair auf den Weg zur Kolping‐Arena machten. Der erste Schock hatten wohl alle, als sie die Aussentemperaturanzeige des Autos auf der Hinfahrt immer weiter fallen sahen. Bei ‐17o Celsius ein Hockeyspiel draussen, das müsste jetzt nicht sein. Aber im Aufgebot von Kai stand da doch was von Halle. Also schien alles nicht so schlimm. Als bei der Anfahrt an die Arena aber dann das Geräusch des Zambonis auf dem Aussenfeld zu hören, und eben dieses auch noch hell erleuchtet war ging doch einigen ein kleines EISIGES Schaudern durch Mark und Knochen. Als dann noch auf dem Garderobenbelegungsplan ersichtlich war, dass wir die Garderobe im Parterre haben…halt, die Treffs sind im 1. Stock einquartiert, doch nochmals Glück gehabt.
Nach und nach trudelte ein Spieler nach dem anderen ein, und alle sahen irgendwie noch einigermassen verschlafen aus.
Also gab es erst mal ein kleines Frühstück, da ein geschlossenes Restaurant in der Kolping zu erwarten war hatten ein paar bereits vorgesorgt. So verwandelte sich die Ablage neben der Dusche schnell in ein Z’Morgen‐Buffet mit Kaffemaschine, Gipfeli, Früchten und für die, welche das Koffein eigentlich lieber Intravenös hätten stand auch noch der Energy‐Drink bereit.
Alles war wunderbar, die Stimmung im Team super und es wurde gegessen und gelacht.
Äh…da war doch noch was, weswegen wir überhaupt so früh nach Kloten mussten. Ah ja, wir hatten doch noch einen Match zu bestreiten.
Schnell angezogen konnten wir mit leichter Verspätung doch noch ein anständiges Aufwärmen absolvieren. Leider machte sich bei Nic sein Tête‐à-tête mit der Torumrandung vom letzten Match suboptimal bemerkbar, was ein Spielen für Ihn leider unmöglich machte.
Trotz seines Ausfalls starteten wir das erste Drittel wie es sich unser Coach erhoffte. Wir spielten solid aus der Defensive heraus und kamen dann vor allem gegen Ende des Drittels zu einigen guten Abschlüssen, leider aber ohne zu Punkten. Aber auch die Treff brachten Den Puck nicht über unsere Torlinie und so endete ein gutes erste Drittel mit 0 : 0.
Im zweiten Drittel wollten wir genau so weiterspielen wie wir im ersten Drittel angefangen haben. Tönt gut, klappte dann aber nur bis die Uhr genau 08:00 Uhr morgens anzeigte und wir lagen 1 Tor zurück.
Wir konzentrierten uns aber weiterhin auf unsere Defensivarbeit und hätten durch einige schöne Spielzüge durchaus auch ausgleichen können. Nach einer Wunderschönen Kombination unsererseits, welche wie so oft nicht im Tor endete, war es dann allerdings der Konter der Treff, welcher uns mit 2 Toren hinten stehen liess.
Auch im dritten Drittel agierte der EHC Swissair weiter solide aus der Defensive heraus und schon nach wenigen gespielten Minuten konnten wir Jubeln. 1 : 2 der Spielstand, der Anschlusstreffer, da sollte doch der Sieg möglich sein. Leider hat unser Anschlusstreffer den Torhunger auch bei den Verteidigern geweckt und unsere Taktik war ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Wir hatten wohl gute Chancen, den Ausgleich zu schiessen, durch die offensivere Einstellung hatte dann allerdings auch die Treff mehr Platz. Es kam wie es im Hockey so oft kommt: in kurzen Abständen konnte unser Gegner 3 Tore zu Buche schreiben was die Partie trotz dem kurz vor Schluss geschossenen zweiten Tor entschied.
Fazit:
5 : 2 Verloren an einem bitter kalten Samstagmorgen(früh!!), Nic jetzt definitiv verletzt,
und die Erkenntnis, dass wir trotzallem ein super Team mit guter Stimmung sind, in welchem nicht nur ans Bier nach dem Match sondern auch an den Kaffe vor dem Match gedacht wird.
Analog der Senioren schreibt auch beim ZEP-Team der Spieler mit der letzten Strafe eines Spiels den Matchbericht. Was geschieht jedoch, wenn kein einziger eine Strafe erhalten hat? In diesem Fall springe ich als Torhüter mal ein und mache so meine beiden kleinen Strafen aus dem Lauf der aktuellen Saison wieder wett.
Am Abend des Freitags (17.02.2012) fanden sich insgesamt lediglich 7 Spieler und ein Torhüter ein, um unser lettzes Saisonspiel zu bestreiten. Die Verletzten- und Krankenliste war gross (Nic, Trevor, Atze, Roman, Cédric). Der Gegner waren die Altstetten Devils, bestückt mit ehemaligen Nationalliga- und 1. Liga-Spielern sowie noch Ambitionenen, sich den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Unser Ziel musst also von Beginn weg sein, die Räume eng zu machen und das Spiel einfach zu halten. Je länger wir den Spielstand ausgeglichen gestalten konnten, desto frustrierter würde der Gegner wohl werden.
Nach intensivem Einlaufen folgte der Spielbeginn und wir legten gleich los wie die Feuerwehr. Nach 15 Spielminuten stand es bereits schon 4:0 für die Swissair und wir versuchten in der Folge, unsere Kräfte einzuteilen, da noch mehr als zwei Drittel zu spielen waren. Altstetten kam zu mehr Chancen und konnte einmal vor unserem Tor nach einem verlorenen Defensiv-Bully alleine aufs Tor schiessen. Als unser Torhüter bereits am Boden lag, schien es einfaches Spiel zu sein und der Altstetter zielte mit einem Lüpfer direkt unter die Latte. Zur grossen Überraschung blieb der Spielstant allerdings 4:0 und mit dem vermutlichen Save-of-the-Year mit der Fanghand konnte das erste Gegentor verhindert werden.
Der Druck von Altstetten blieb aufrecht und sie erspielten sich weitere Chancen, weshalb die Devils vor dem Ende des zweiten Drittels doch noch auf 4:2 verkürzen konnten.
Im dritten Drittel versuchten wir weiter, das Spiel einfach zu halten und mussten sehr oft den Puck ins Icing schlagen. Dies gab uns wertvolle Zeit, um mit dem dezimierten Kader immer wieder etwas Luft zu holen und zu verschnaufen. Die Devils hatten nach dem Anschlusstreffer aber definitiv Blut geleckt und drückten vehement auf den Ausgleich, der in der Folge dann auch fiel. Kurz darauf trafen die Devils noch zum fünften Mal, womit der Bann gebrochen war und bei der Swissair nun definitiv die Luft raus war. Es fielen noch weitere Tore und so resultierte schlussedlich ein zu deutlicher Sieg für den Gast sowie ein schlechter Lohn für ein sehr beherztes und kämpferisches Spiel der Swissair.
Fazit: Wir haben sehr gut gekämpft und hart gearbeitet, wurden am Ende aber leider schlecht belohnt.
Vielen Dank ans anwesende Team: Simon, Raphi, Per, Thomas, Raschle, Tobi und Lars!
Somit endet die ZEP-Saison 2011-12 für die Swissair. Der Tabellenrang ist noch ungewiss, da noch diverse Spiele ausstehen. Den Saisonstart haben wir leider absolut verschlafen, indem wir aus den ersten 7 Spielen lediglich 3 Punkte holen konnten. Am 09.12.2011 gelang uns die Wende und so holten wir dann aus den letzten 11 Meisterschaftsspielen doch noch 14 Punkte und haben nun insgesamt 17 Zähler aus 18 Spielen auf dem Konto.
Der ohne Coach und mit nur 10 Spielern eher schwach besetze EHC Swissair konnte mit 5:4 gegen die Wild Piranhas einen wichtigen Sieg feiern. Das erste Tor viel kurz nach Spielbeginn für die Flieger. Pingu-Bomber Atze „bombte“ den Puck nicht wirklich ins Tor. Er wurde vielmehr abgelenkt und schlich dann über die Linie. Die Fische hatten jedoch auch etwas Glück mitgebracht und ein weiteres Mal schlüpfte der Puck unspektakulär zum 1:1 ins Tor.
Nach dem Lars bemängelte nie einen Pass zu bekommen, folgte ein beherzter Schuss dem Fische-Goali unter der Achsel durch ins Netz. Und weil es so schöne war und Lars sein Visier wohl gerade so eingestellt hatte, folgte ein fast identisches Tor. Wiederum ein Schuss „durch“ den Torhüter.
Das Zusammenspiel wurde besser und es folgten einige gute Chancen welche leider ungenutzt blieben. Dass ein Zwei-Torte-Vorsprung im Eishockey nichts bedeutet wurde darauf nach zwei Unachtsamkeiten wieder einmal bestätigt.
Zum Glück konnte Lars nach einem Laserpass von Sticky alleine Richtung gegnerisches Tor stürmen. Schon fast in Zeitlupe marschierte er vorwärts und die gegnerischen Verteidiger etwas schneller als Zeitlupe hinter ihm. Mit gerade noch genug Vorsprung manövrierte er die Scheibe cool ins Tor.
Das Spiel wurde etwas härter und der Schiedsrichter verteilte Strafen. Zuerst gegen die Piranhas (wegen Unsportlichkeit) später gegen die Swissair (wegen Bandencheck) je eine 5 Minuten-Disziplinar-Strafen.
Da der Schiri diese Strafe mir anrechnete (Anmerkung: Wohl auch zurecht) kann ich über den weiteren Spielverlauf nur überliefert berichten.
Auf jeden Fall konnten die nun in Überzahl spielenden Piranhas ausgleichen und der Sieg war wieder in Frage gestellt. Aber glücklicherweise packte Peer seinen spezial Trick aus und manövrierte die Scheibe aus unmöglichem Winkel ins Gehäuse. Der entscheidenden Vorsprung war wieder herstellen.
Unter Einsatz seine Schlittschuhs (Bild) wehrte Sticky einen weitern Schuss ab und ein taktisches Time-out besiegelte den Sieg.
Fazit: Mit etwas Einsatz geht’s auch ohne den verletzten Top-Scorer und ohne Coach!
Manchmal gibt es schon Zufälle im Leben. Da hatten wir doch vor einiger Zeit mal ein Spiel in Schaffhausen (das um 07.30 am Samstag Morgen) und da dort beim Gegner jemand aus einer anderen Mannschaft dabei war, kamen wir am letzten Samstag unverhofft in den Genuss eines weiteren Spieles um 07.30 an einem Samstag Morgen in Schaffhausen gegen die Soft Ice Mannschaft (die heisst tatsächlich so). Und in der Vorbereitung auf dieses Spiel kommt grad der nächste Zufall ins Spiel. Da merkt nämlich einer unserer Spieler 2 Tage vor dem Spiel zufällig, dass er ja am Wochenende in die Ferien fahren muss. Man stelle sich vor, er hätte nicht zufällig daran gedacht und es erst in der Garderobe gemerkt (vermutlich auch zufällig) und hätte dann direkt aus der Garderobe den Transfer ins andere Domizil so richtig nach NHL Manier machen müssen. Das hätte sicher wieder Probleme mit sauberer Unterwäsche etc. gegeben.
Da aber Zufälle ja zum Leben gehören, konnten wir ganz geplant mit einem riesen Aufgebot von 6 Feldspielern, welches vom Gegner noch grosszügig auf 7 aufgestockt wurde zu besagtem Spiel gegen unsere 7 Gegenspieler antreten. Zufällig hatten die bei sich am Vorabend Fasnacht, was die Anzahl der Spieler wieder relativiert denn diese merkten vermutlich irgendwann in der Nacht dass sie zufällig am nächsten Morgen nicht spielen können, da der letzte Servelat noch etwas schwer auflag.
Es entwickelte sich trotzdem ein munteres Spielchen gegen eine wirklich nette Mannschaft. Ich habe noch selten soviel gelacht während eines Spieles. Da gab es z.B. einen, der lachte immer wenn er wieder mal an mir vorbei fuhr. Echt. Er hat sich auch bei fast jedem Tor, das er erzielte bei unserem Goalie entschuldigt. Ein richtiger Gentleman. Und sogar das Bier war von der anderen Mannschaft gesponsort. Und da wir ja keinen Tee hatten waren wir echt froh um eine Pausenstärkung. Dass das Stärkeverhältnis etwas einseitig verteilt war, war übrigens beabsichtigt. Denn unserer Gegner hat extra die stärksten und jüngsten Spieler aufgeboten weil er uns extrem stark eingeschätzt hat und wir haben absichtlich nicht alle starken Spieler mitgenommen. Spass gemacht hat es aber auch hier wieder und der allgemeine Tenor war, dass wir wieder mal gegen diese Mannschaft spielen sollten.
Dass ich als Goalie diesen Bericht schreiben muss, hat folgenden Grund. Nachdem ich eigentlich eine ansprechende Partie mit einigen Big Safes gespielt hatte, ist mir eine Sekunde vor Schluss der Partie, ein riesiger Lapsus unterlaufen. Normalerweise schreibt immer der, der die letzte Strafe bekommen hat, den Bericht. Aber lest selber, wie ich zu dieser „Ehre“ kam.
Das Spiel begann für uns nach Mass. Es waren noch keine 1:30 min gespielt, da versenkte unser bestes Pferd im Stall, Simon Wüst 21, die Scheibe im gegnerischen Tor. Es sollte aber nicht das letzte sein, erzielte er doch in diesem Spiel 7 Tore! Danach unterliefen uns aber wieder diese tödlichen Fehler, die uns auch in den vorhergehenden Partien schon in den ersten Dritteln das Genick brachen. Doch diesmal, obschon wir wieder fast hoffnungslos nach 10 Minuten 1:3 im Rückstand lagen, kehrten wir die Partie schon früh und gingen mit der Führung von 4:3 zum ersten Pausentee. Simon sei Dank! Zu erwähnen wäre noch, dass unsere Stammspieler Schaffi und Reto „verschlafen“ hatten und erst Mitte des ersten Drittels zu uns gestossen sind (Spielbeginn 14:25!!!!).
Das zweite Drittel begannen wir sehr diszipliniert und liessen die gefährlichen Konter der Bäretswiler, die immer einen Mann spitz stellten und somit im ersten Drittel früh zu 2 Toren führten, im Keim ersticken. Somit buchten wir durch Jüge und Schaffi einen schönen und auch beruhigenden Vorsprung heraus und konnten das Spiel kontrollieren. Die Bäretswiler haben das Nötige dazu beigetragen, indem sie mit einer Strafenflut sich selber den Wind aus den Segeln nahmen. Somit ging‘s beruhigend mit der komfortablen 6:3 Führung zum zweiten Pausentee und ich konnte schon wieder ein Shutout Drittel verbuchen. Man wird ja bescheiden mit dem Alter!
Im letzten Drittel entzündeten wir ein richtiges Feuerwerk und bauten unseren Vorsprung früh durch Tore von Stricki und Lüdo zum 8:3 Vorsprung aus. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wer wohl der Glückliche sein wird, der das Bier für das Stängeli ausgeben darf. Natürlich liess sich Simon die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und buchte souverän die Tore zum 9:3 und 10:3. Yves machte sich beim gegnerischen Goalie auch nicht gerade beliebt, nachdem er ihm mit einem satten Handgelenkhammer die Maske vom Kopf schoss. Die nächsten 2 Tore durch Simon und Stricki waren dann nur noch Resultatkosmetik und liessen den Bäretswiler Goalie fast ausrasten. Nur durch gutes Zureden konnten ihn die eigenen Spieler dazu motivieren, wieder das Tor aufzusuchen. Das Spiel näherte sich der Schlussphase, als Bäretswils bestes Pferd im Stall, Christian Dübendorfer 24, zu einem letzten Verzweiflungsschuss in der eigenen Verteidigungszone ansetzte. Ich wollte diesen Puck noch ein letztes Mal mit einem Big Safe in meiner Fanghand verschwinden lassen. Aber siehe da, dieses Miststück von Puck senkte sich vor mir noch so extrem, dass er den Weg ins Tor fand. Ich stand da wie ein begossener Pudel und wäre am liebsten im Eis versunken. Na ja, es war Gott sei Dank nicht matchentscheidend.
Somit hoffe ich, dass wir eine Runde vor Schluss den Champagner kühl stellen können, für das Fest, an dem wir mit den Strafengeldern, die sich bereits auf Fr. 435.- angehäuft haben, den Ligaerhalt im C1 gebührend feiern können.
Jimmy 30
P.S. Es nützt also, Euch mit einem ungesüssten Kamillentee als Pausentee zu drohen, um einen Sieg zu erreichen. Gruss Gudrun
Vor ein paar Tagen hatten wir ja schon mal das Vergnügen gegen die Wyland Hoppers zu spielen und sie bei der Gelegenheit nach Strich und Faden auseinander zu nehmen. Somit wussten wir, dass dieses Spiel so gut wie gelaufen war vor dem ersten Pully, auch wenn die Hüpfer heute mit einer vollen Mannschaft kamen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei welchem wir versuchten, den Gegner möglichst gut aussehen zu lassen. Es gab einige unter uns, die es allerdings etwas übertrieben. Denn wenn mal innert ein paar Minuten 3, 4 hochprozentige Chancen so vergeben wie wir, fällt es irgendwann halt jedem auf.
Wie einige unserer Spieler richtig festhielten, war eine klare Steigerung zum letzten Spiel erkenntlich. Wir hatten viel mehr Torchancen (allerdings auch gleich viele Tore), viel mehr Strafminuten, waren viel besser organisiert und vor allem zeigten wir auch ganz spontan eine andere unserer Tugenden. Wie der zufällig anwesende Gerald Wirth mir nach dem Spiel ganz bleich beichtete, fürchtet er um zukünftige Engagements seiner Wiener Sängerknaben, da wir mit unseren tiefen, lauten Stimmen von der Spielerbank locker bis zur Strafbank zu hören waren. Nachdem ich ihn etwas beruhigt hatte, konnten wir uns soweit einigen, dass er uns einmal 2, 3 Stunden gibt, damit dass ganze etwas harmonisch abgestimmt werden kann. Im Gegenzug werden wir als fünfter Chor auftreten. So quasi polysportiv. Also ich für meinen Teil würde allerdings lieber zu Antti gehen um noch etwas Training im Tore schiessen zu geniessen, da ich Hockey spielen als befriedigender anschaue als das singen.
Ach ja. Das Spiel mit unserer taktischen Marschroute ging fast auf. Bis 2 Minuten vor Schluss die Hoppers noch das Siegtor schossen.
Zuerst einmal gute Besserung Kurt. Ich weiss, ich habe Dir einen Sieg versprochen aber leider bin ich ja auch Politiker….
Dieses Spiel war wieder einmal der beste Beweis, dass Hockey nicht nur ein Laufsport ist, sondern auch, dass es ein Spiel ist, welches in der ersten Sekunde anfängt und erst mit dem Schlusspfiff fertig ist. Ich weiss, dass ist eine phänomenale und bahnbrechende Entdeckung, welche den Lauf der Weltgeschichte sicher beeinflussen wird. Aber es ist trotzdem unfair, dass uns der Gegner nicht schon vor dem Spiel dies mitteilt, damit wir uns auch taktisch drauf einstellen konnen in der Spielvorbereitung. So hatten wir zu kämpfen mit den aufsässigen Gegnern, welche uns schon im eigenen Drittel so unter Druck setzten, dass wir uns oft nur mit einem gekonnten Pass in den eigenen Slot behelfen konnten. Einmal kam so ein Pass sogar bei einem eigenen Spieler an. Da der Gegner nur mit 8 Spielern da war bemerkten einige unserer Mannschaft richtigerweise, dass denen bald der Schnauf ausgehen würde bei dem Tempo, da wir ja fast mit 3 kompletten Blocken spielen konnten. Und so versuchten wir uns in die wohlverdiente Pause zu retten, was auch gelang, da schliesslich alles mal zu Ende geht.
In dieser Pause konnte ich dann die taktischen Anweisungen, welche ich vom abwesenden Taktikteam vor dem Spiel per Email erhalten hatte an unsere Mannschaft durchgeben und wissend, dass die Jets nun bald ohne Kerosin ein Grounding haben würden machten wir uns frohgemut auf, die zweite Spielhälfte in Angriff zu nehmen. Und siehe da, der Spielaufbau klappte sofort besser (es war ein Punkt welcher im Email erwähnt war) und manchmal sah es sogar richtig nach Hockeyangriff aus. Und da der Gegner tatsächlich konditionell stark abbaute, nur noch im Kopf schneller war als ich und vor lauter Müdigkeit sich nur noch aufs Tore schiessen verlegen konnte, wurde es noch ein richtig gemütlicher Abend. Und endlich weiss auch ich, wie eine konditionell stark abbauende Mannschaft spielt. Ich spürte es nämlich am eigenen Leib
Am 2. Dezember 1963 kamen 18 Eishockey begeisterte Swissair Angestellte in der Kantine Taubenried zusammen und gründeten den damaligen SC Swissair, Sektion Eishockey.