Die ZEP Mannschaft des EHC Swissair schickte sich in der vornächtlichen
Weihnachtszeit an, den 4. [v-i-e-r-t-e-n] Sieg in Serie anzustreben und damit
gleichzeitig den 2. [z-w-e-i-t-e-n] Tabellenrang zu erobern.
Nachdem Präsident Wuest in einem SEHV Spiel der Senioren (!?!) des EHC Swissair unfair gecheckt worden ist, musste er für dieses Spiel wegen Schulterproblemen forfait geben. [Anm.: Für den Job als NLA Linesman reicht es aber anscheinend noch, da er dafür nur jeweils einen Arm hochheben muss.] Trotzdem sollte er diesem Spiel seinen Stempel aufdrücken, als Coach.
Topscorer Atze versenkte einen nicht ganz unhaltbaren Schuss zur Führung, 1.0. Die HC
Türlersee Haie konnten durch ein sub-optimales-defensives Verhalten der SR ausgleichen,
1:1. Dennoch konnte der EHC Swissair noch im ersten Drittel erneut zur Führung
einschieben, 2:1. Es gab Pausenkritik vom Coach. Und wie.
Der EHC Swissair im zweiten Drittel nicht ganz in der Lage, das geforderte umzusetzen.
Schuss eines unbedrängten Türler’s praktisch auf Höhe der Grundlinie, Goalie Iwan der
ansonsten (uner-)schreckliche liess den Puck irgendwie rein, 2:2.
Letztes Drittel, Nic konnte selbes auch, 3:2. Die Swissair’ler brachten sich durch
ungeschicktes, zum Teil überhartes Spiel nominell in Unterzahl. Die Haie in doppelter
Überzahl agierend, wie im Hinspiel kurz vor Spielende am schönen Rigi in Küssnacht und
dann doch noch den Ausgleich schaffend. Deja-vu?
3:2 Führung für den EHC Swissair, mittlerweilen nur noch in einfacher Unterzahl
agierend, Bully vor dem Tor SWR, der gegnerische Torhüter zugunsten eines sechsten
Feldspieler auf der Bank. Timeout des Swissair Coaches. Nach diesen dreissig Sekunden
Unterbruch pfiffen die Schiedsrichter die ungestoppte Spielzeit pünktlich um 22:50 ab. Sieg!
Fazit:
– 2. Tabellenrang, wenn auch nur temporär, aber wenn interessiert’s!
– 4. Sieg in Serie, so kann’s definitiv weitergehen!
– Super Torhüterleistung, TK hat den Auftrag für den Transfer bereits gefasst!
– 1. Spielbericht der ZEP, dass ist dann doch eher ein wenig bedenklich!
– Präsi als Coach bringt mehr Punkte ein als umgekehrt!
– 50 liegt definitiv nicht in der Vierer-Reihe!
– schöne Festtage und bis zum nächsten Jahr auf dem Gletscher!
#96
Monat: Dezember 2011
Memo: Der 5-0 Sieg der ZEPpies
Der Spielbericht als „Hörbuch“ von Öski:
Memo: EHC Swissair – EHC Sharks
Ein (zu) knapper Sieg
EHC Swissair – EHC Glattbrugg Senioren C1, 15.12.2011
Vom Derby gegen Glattbrugg versprach sich manch einer packende Action, einen
heissen Fight und ein knappes Resultat – und bekam es dann auch geboten!
Über die ersten 10 min des Spiels kann der Schreiber dieser Zeilen leider keine
Auskunft geben, da er gar nicht da war (den Ägyptern und ihrer Luftraumüberlastung
sei Dank). Er durfte dann von Mitte des Spiels mittun, gerade rechtzeitig zum ersten
Gegentreffer. Dieser war vom Spielverlauf her eher nicht zwingend, hatte der EHC
Swissair doch bis dahin deutlich mehr vom Spiel. Aber eben: Macht man keins, kriegt
man eins. Mit dieser etwas bitteren Erkenntnis und der Losung: „Jetzt aber erst
Recht“, ging es dann in die erste Pause.
Das zweite Drittel fing dann allerdings erdenklich schlecht an. Erster Angriff
Glattbrugg und schon war’s 0:2. Von da weg erhöhten die Swissair Senioren den
Druck noch einmal und kamen immer wieder zu sehr guten Chancen, deren
Auswertung aber weiterhin sehr zu wünschen übrig liess. Erst in der 30. Minute
wurde der Aufwand belohnt: Cedi Steiner haute, auf Pass von „Kuno“ Kehl, die
Scheibe in die Maschen! 1:2 und jetzt sollte es so richtig losgehen, dachten alle.
Leider Fehlanzeige: schon 4 Minuten später erhöhten die Glattbrugger, nach einem
ihrer sporadischen Angriffen, auf 1:3. Trotz grossem Druck und vielen Schüssen aufs
gegnerische Tor, wollte es mit dem Skoren bis Drittelsende nicht mehr klappen und
so musste der frustrierende zwei Tore Rückstand in die Pause mitgenommen
werden.
Im dritten Drittel machte sich dann allmählich der Druck auf die gegnerischen Reihen
bemerkbar, zwar nicht in Toren, dafür in Powerplays. Den Mannen aus Glattbrugg
schien langsam der Saft auszugehen und so griffen sie immer mehr zu rustikalen
Mitteln. Da aber die Powerplay Effizienz an diesem Abend eher dürftig war und 7(!)
Ausschlüsse von Glattbrugg, davon sogar zweimal 5 gegen 3, nicht genutzt werden
konnten, hiess es nach dieser Glattbrugger Strafenflut immer noch 1:3.
Weiterkämpfend und stürmend gelang es dann Dani Stricker in der 52. Minute
endlich: Der Anschlusstreffer zum 2:3 auf Pass von Kai Jenni und Christian
Schaffenberger! Und gleich 34 Sekunden später doppelte Simon Wüst (Assist HP
Schmid) nach – 3:3! Obwohl in der Folge der Druck auf das Glattbrugger Tor
aufrechterhalten werden konnte, gelang es einfach nicht mehr den sehr gut
agierenden gegnerischen Keeper zu bezwingen und so ging es schliesslich ins
Penaltyschiessen. Dort versenkte dann HP Schmid den entscheidenden Versuch
und bescherte den Swissair Senioren doch noch einen versöhnlichen Abend.
rn
Neue Spieler stellen sich vor: Marco Künzler
Vor- Nachname: Marco Künzler
Alter: 27
Wohnort: Zürich City!
Areitgeber: Swiss Internatinal Airlines
Team: ZEP
Wie bist du auf den EHC Swissair aufmerksam geworden? Durch Samuel Egger, welcher mit mir Arbeitet
Wo hast du früher Eishockey gespielt? Kloten, Dübendorf/GCSZK, Wetzikon
Was sind deine ersten Eindrücke des EHC Swissairs? Einfach Genial! Dadurch dass ich so schnell und herzlich aufgenommen worden bin, bin ich einfach super Happy das mein Hockey-Herz beim EHC Swissair ein neues Zuhause gefunden hat.
Was sind deine Ziele für dieses Saison? ZEP Meister und ZELEBRIEREEEE! 🙂
Welchen Eishockey Star würdest gerne mal treffen? Patrick Kane von den Chicago Blackhawks und Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins
Was würdest du ihn fragen? Wie zur Hölle machst Ihr das? 😉
Deine Top Six Aufstellung? Goalies: Corey Crawford, Defensemen: Milan Lucic, Zdeno Chara Forwards: Patrick Kane, Sidney Crosby and Marco Künzler
Ein Spiel zum abhaken
EHC Swissair – EHC Schaffhausen Senioren C1 06.12.2011
Die Senioren des EHC Swissair mussten die zweite Niederlage in Folge einstecken. Nach etlichem hin und her hinsichtlich Standby Spieler, und doch nicht Standby, Absagen und Mails, hat sich unser Captain Circle entschieden seine Qualitäten dieses Mal als Coach an der Bande unter Beweis zu stellen.
Motiviert und konzentriert sind die Senioren auch ins Spiel gestartet. Der EHC Schaffhausen, seinerseits einen Rang vor uns klassiert, traten ebenfalls mit 3 Blöcken auf und wurden unsererseits auch entsprechend ernst genommen. Das erste Drittel war demnach auch sehr umkämpft und ausgeglichen, alle 3 Swissair Blöcke machten punkto Einsatz einen guten Job. Kusi, alias Fosi Bär, fand sich nach wenigen Minuten, nach schöer Kombination mit Hurghada Jeff, plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor (war er wohl selber überrascht?) und hätte beinahe das Führungstor erzielt.
Obwohl Capt. Kai Jenni ab Mitte des 1. Drittels doch auch noch mitmachte (er kann uns nun mitteilen, wo man seine Schlittschuhe nicht schleifen lassen sollte) wollte die Scheibe fü uns einfach nicht ins Tor fallen.
So war es der EHC Schaffhausen, der 2 Minuten vor der ersten Pause (nicht zwingend aber doch….) in Fürung ging. Diesen 0:1 Rükstand, waren wir überzeugt, sollten wir aufholen könen. Die Taktik von Coach Circle schien dann auch aufzugehen; der Zug aufs gegnerische Tor wurde grösser bald auch belohnt. Die Scheibe aufs Tor, Rebound und Tor – so einfach wär‘s doch. Wieder war das zweite Drittel umkämpft, es gelang uns dann schliesslich nach Toren von Stricki und Hanspi zum 2:2 auszugleichen. So jetzt aber weiter so………..aber eben, einerseits kommt es anders, und andererseits als man denkt……
Den Bericht kann ich hiermit eigentlich abschliessen, das Spiel war für uns dann beendet. Denn was sich, trotz eines 2:3 Rückstandes nach dem 2. Drittel, im letzten Drittel abspielte…..da erübrigen sich die Kommentare, und ist wirklich abzuhaken. Lieber schauen wir auf das Derby von nächster Woche vorwärts, wo wir, nur schon aus Prestige Gründen, 3 Punkte nach Hause fahren wollen.
Also Jungs, es geht wieder aufwärts…!! #8 CS
Hinweis für alle PCOT Hungrigen
Da wir ja eine Homepage haben, welche eifrig gelesen wird, versuche ich es mal auf diese Weise:
 Das nächste PCOT Turnier in Pointe Claire findet statt vom
19. – 22. April 2012
Interessenten sollen sich beim Unterzeichnenden melden auf
Deadline ist der 31.Januar 2012. Anschliessend wird das Team mit Kanadiern aus Montreal aufgefüllt. Sind bis zum 31. Januar mehr als 15 Spieler und 2 Goalies angemeldet, so finden im Februar die Training Camps statt zur Kaderbereinigung.
Darki
Haben alte Jungs eine Chance gegen russische Wölfe?
Ok, ich gebe es zu, die Frage ist etwas rhetorisch und hat mit Eishockey auf den ersten Blick sehr wenig zu tun. Aber wenn man sich die ganze Frage in einem grösseren Kontext ansieht, dann eröffnet sich einem eine ganz andere Perspektive.
Stellen wir uns eine russische Taiga im Winter vor, tief verschneit mit einigen dieser alten Jungs, z.B. vor einem netten Feuerchen bei einem kleinen Bierchen oder auch einem Wodka, da das Bier ja vermutlich schnell einfrieren würde. Von rechts kommt nun dieses hungrige, junge Wolfsrudel ins Bild. Was ist dann der Ausgang dieser Szene? Ich denke es ist allen Lesern klar, dass im Normalfall die Jungs sich so gut es geht zur Wehr setzen und die ersten paar Angriffe abwehren können. Aber mit zunehmender Müdigkeit werden diese Abwehrversuche immer schwächer, bis am Schluss das unausweichliche Ende kommt. Und Schnitt, nächste Szene.
Nachdem mir mein Psychiater dies bei der Sitzung nach unserem letzten Spiel so dargelegt hatte, war für mich auch sonnenklar, dass wir Old Boys gegen die Red Wolfs eigentlich gar keine Chance hatten und es im Gegenteil etwas sehr spezielles war, dass wir mit 1:0 in Führung gehen konnten. Und dass nach rund 20 Minuten das Resultat 4:4 war zeigt deutlich auf, dass wir uns mit allen Kräften wehrten und auch gehörig austeilten. Und dann kommt dann halt das, was mir mein Psychiater so anschaulich darlegen konnte. Da half nicht mal, dass Kanadier die Gesetze der Wildnis besser kennen und uns darum einer dieser erfahrenen Kämpfer in der Pause Tipps gab, wie wir das ganze Blatt noch drehen können. Geholfen hat es dann im Endeffekt nichts, auch wenn wir uns weiter tapfer wehrten. Fast haben wir es geschafft, dass wir mal mit 3 gegen 3 spielen konnten, aber der Schiri hat da leider nicht mitgemacht.
Wie man sieht, ist ein Hockeyspiel doch mehr als nur ein Spiel und wenn man gesehen hat was für einen heroischen Kampf wir führten, können wir auf unsere Leistung Stolz sein. Ja, wir können uns sogar als moralische Sieger fühlen, denn einer der Gegenspieler musste tief ins Portemonnaie greifen, damit er das „Stängeli“ bezahlen konnte.
Darki
