Senioren: zweites Spiel – zweiter Sieg

Nach dem ersten Sieg im 1. Meisterschaftsspiel erwarteten wir im 2. Meisterschaftsspiel den EHC Kleindöttingen als nächsten Gegner. Wir mussten davon ausgehen, dass es basierend auf den ersten Resultaten ein klar stärkerer Gegner sein würde als der EHC Wohlen. Und genau dies traf auch ein. Im ersten Drittel mussten wir uns irgendwie zuerst dem höheren Tempo und dem klar besseren Eishockey als im 1. Spiel gewöhnen; Pasqual hielt uns grossartig im Spiel, trotzdem konnten wir nicht verhindern, dass wir nach 11:39 Minuten mit 0:1 in Rückstand gerieten. Mit diesem knappen Resultat ging es dann auch in die erste Pause. Unser Captain Reto Rüeger, vom Turnier in Prag noch leicht angeschlagen (:-)) ??) hat es vorgezogen das Team zu coachen, zumal wir mit 3 kompletten Blöcken auftreten konnten. ( a propo Prag – Zbynek ist erst gar nicht gekommen und war nach Prag krank …?? :-)) Reto fand in der Kabine die richtigen Worte und wechselte Beat Aeschimann vom 2. in den 1. Block; mit diesem kleinen Wechsel sollte er, wie es bei den top Coaches der Fall ist, ein feines Händchen beweisen.

Kaum zurück auf dem Eis lief die Scheibe so wie es sein muss und bereits nach 42 Sekunden gelang Fabio auf Pass von Beat den Ausgleich. Innerhalb von 4 Minuten kehrten wir das Spiel und gingen mit 4:1 in Führung. Der Gegner, sichtlich überfordert, musste dann bereits ein Time-out nehmen. Sie fingen sich etwas auf, aber es half nicht viel; mit 5:2 ging dieses Drittel an uns und wir konnten mit einem komfortablen Vorsprung in die Kabine. Wir erhielten aber in der 38. Minute innerhalb einer Minute 2 Tore weshalb Reto uns während der kurzen Pause wieder an die Basics des Eishockeys erinnern musste.

Das feine Händchen ging auf; Beat buchte insgesamt 3 Tore, dem 1. Block gelangen 5 Tore. Im letzten Drittel liessen wir nichts mehr anbrennen, konnten das Resultat noch verbessern und siegten schlussendlich verdient mit 9:4. 2. Spiel, 2. Sieg. In 2 Wochen folgt das erste Auswärtsspiel gegen Seetal welches wir mit Selbstvertrauen auf uns zukommen lassen.

Es zeigte sich auch in diesem Spiel; ohne die ZEP Verstärkung wäre ein solcher Sieg nicht möglich. Ich hoffe wir können weiterhin auf sie zählen.

#8 wegen der letzten Strafe

OBOS: Sieg gegen die Cat Lake City Flyers

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Matchbericht

EHC Swissair Old Boy’s – Cat Lake City Flyers, Sonntag, 15. Oktober 2017

Nachdem der Eishockey Club Swissair Abteilung Old Boy’s, das Testspiel gegen die Ice Cubes in einem torreichen Spiel 8:10 verloren, stand bereits 5 Tage später das erste offizielle Spiel der Saison an.

Die Cat Lake City Flyers, auf Deutsch so etwa „die städtischen Chatzensee Flieger“, waren an diesem Abend auf dem Aussenfeld der Swiss Arena erstmals Gegner der Old Boy‘s.

Wegen kurzfristigen Absagen und überhaupt nichts sagen(!), schrumpfte das Team von 17 Spielern auf deren 13. Das sollte aber keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben.

Bei warmen Temperaturen zeigte Jimmy wie gewohnt seine stilsicheren Paraden, zudem gab er uns in den Drittelspausen fast schon euphorisch Anweisungen, was wir noch besser machen können. Nach einem frühen Gegentor kriegte das Heimteam das Spiel aber besser in den Griff und konnte durch mehrere Treffer, das umkämpfte, aber immer faire Spiel, schliesslich für sich entscheiden. Schlussstand 7:3.

Torschützen: Bänz(2), Diezi(1), Karen(1), Koller(1), Trottmann(2).
Strafen: One 2 Minuten

 

Fazit: Dieses Spiel hat Spass gemacht, alle Linien skorten, wir freuen uns schon auf das Rückspiel im altehrwürdigen Dolder!

#21

Der EHC Swissair nimmt Abschied

Ulrich G. „Ueli“ Siegrist

6.7.1934 – 15.3.2017

Wer den EHC Swissair kennt, hat mit Sicherheit auch schon von Ulrich G. Siegrist, genannt Ueli gehört. Seit der Gründung im Jahr 1963 hat er sich im Verein engagiert, als aktiver Spieler, als Teamcaptain, als Vorstandsmitglied und als engagierter Reiseleiter. Anfangs der 80-er Jahre trat er von seinen offiziellen Vereinsämtern zurück, er blieb aber dem EHC Swissair zeitlebens eng verbunden.

 

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Ueli und der Davis Cup – so etwas wie eine Liebesgeschichte

 

Der EHC Swissair verdankt Ueli Siegrist viele Kontakte und Freundschaften in der internationalen Airline-Eishockeywelt, die bis in die heutige Zeit andauern. Nachfolgende Generationen von Vorstandsmitgliedern konnten von Uelis Aufbauarbeit profitieren und die Kontakte für den Verein weiter ausbauen und pflegen. So kommen auch die Mannschaften der 2000-er Jahre noch in den Genuss von einzigartigen tollen Erlebnissen.

Der „Davis Cup“ gegen die Pilotenmannschaft der Air Canada gehört seit Jahrzehnten zum Jahresprogramm der heutigen Old Boys Mannschaft. Er wurde früher abwechslungsweise in Kloten und Montreal ausgetragen, heute jeweils im Rahmen des Oldtimer Turniers im kanadischen Pointe Claire. Unermüdlich hat sich Ueli über viele Jahre für diesen Traditionsanlass eingesetzt. Niemand kann wohl zählen, wie oft Ueli für den EHC Swissair über den Atlantik geflogen ist, vielleicht nicht einmal er selber…

Auch nach seiner aktiven Zeit blieben Ueli die internationalen Begegnungen ein grosses Anliegen. Über viele Jahre hat Ueli die Kontakte zu Delta Airlines und anderen Vereinen gepflegt und sich dafür eingesetzt, dass die Mannschaften des EHC Swissair auch ausserhalb der Schweizer Grenzen Erfahrungen sammeln und Eishockey erleben durften. Erst vor kurzem hat er seine gesammelten, persönlichen Bonus-Meilen dem EHC Swissair zur Verfügung gestellt, um damit jungen Spielern die Teilnahme am Eishockeyturnier in Prag zu ermöglichen.

Traurig müssen wir nun von dir, lieber Ueli, für immer Abschied nehmen. In der Geschichte des EHC Swissair bleiben deine Spuren lebendig, wir denken an dich mit grosser Dankbarkeit für alles, was du für unseren Club geleistet hast. Goodbye, Ueli!

Senioren: Die 1000 CHF Wette – All In!

Meisterschaftsspiel in Glarus, Samstag 25. Februar 2017, 09.00 Uhr

Vorspiel

Die EHC Swissair Seniorenmannschaft ist am Ende der Tabelle der Senioren C1 Liga. Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Anmeldungen zu den Spielen schwächeln, die Moral teilweise auch. Die Wintersportferien und das Verletzungspech tun ihr eigenes dazu. Kurz: Für das zweitletzte Spiel der Saison in Glarus am Sonntag Abend sind nur 3-4 Spieler angemeldet, kein Goalie. Das Spiel kann so nicht stattfinden, eine Busse des Verbandes von 1000 CHF droht. Eine solche Busse würde die Mannschaftskasse vom plus ins minus stürzen. No Way! Mit viel administrativem und telefonischem Aufwand soll das Spiel vorerst um 2 Tage verschoben werden – mit wenig Aussicht auf Besserung: am gleichen Abend ist ZEP Spiel (Das Meisterspiel!) und immer noch kein Goalie in Sicht. Mit viel zusätzlichem Aufwand wird das Spiel um eine Woche verschoben (Samstag morgen, 09.00 Uhr in Glarus) und mit kurzfristiger Lizenzierung eines altbekannten Goalies (letzter Einsatz im Jahre 2011) auch das Goalieproblem gelöst. Danke Cédric! Danke Pasqual! Das erklärte Ziel: wir treten in Glarus an, wer kommen kann, soll kommen – wir spielen! Und wir vermeiden die 1000 CHF Busse.

Das Spiel

Für das verschobene Spiel in Glarus melden sich vorerst 3 Spieler und ein Goalie an – au weia! Ein paar echte Kollegen riechen das Problem und melden sich noch, um mitzuhelfen, die Ehre des EHC Swissair zu verteidigen. Zu gewinnen gibt es nichts – zu verlieren viel: Ehre, Ruhm und 1000 CHF. So finden sich ein: Reto Captain-my-Captain, Pasqual Jumper-Goalie, Claude zwischen-zwei-Spätschichten, Thomas Rücken-und-Leistenprobleme, Cédric S. Egger, Trout U. Hake-viel-Bock und Kai Ahnig. Eine verschworene Truppe mit Mission. Das erste Drittel fing mit einem 0:1 Rückstand an – und hörte mit einem 1:1 Unentschieden auf. Was für eine Überraschung. Das zweite Drittel ging 0:2 verloren, was uns nicht knicken konnte. Das letzte Drittel ging 2:1 für uns aus, was für ein Erfolg. Mit etwas Glück hätte Claude auch noch ein oder zwei Tore mehr schiessen können. Schlussstand 4:3 für Glarus, Spiel verloren – aber Ehre und Stolz nicht. Und die 1000 CHF auch nicht. Mag mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal so aufrecht aus einer Niederlage gegangen sind.

Nachspiel

Am Abend desselben Tages stand noch das reguläre und letzte Meisterschaftsspiel gegen GC auf dem Programm. Ähnliche Situation, viel zuwenig Spieler. Etwa 100 mal mehr Zuschauer, als Spieler in unserem Team – es war Saison Ende Eis Disco auf dem Dolder mit den DJs Marvellous80. Wieder ging es darum, 1000 CHF Busse zu vermeiden. Aber über dieses Nachspiel hüllen wir lieber den Mantel der Verschwiegenheit.

#2

OBOS: Sieg gegen Ice Cubes

Matchbericht

Ice Cubes – Swissair Old Boy‘s, Wallisellen, Samstag 10:00, – 5 Grad.

Gegen eben diese Gegner hatten wir sechs Tage zuvor auf dem Aussenfeld des Schluefweg Areals bei Schneefall, nach einer komfortablen 6:1 Führung, das Spiel leider noch aus der Hand gegeben, 7:7 Endstand.

Der Captain hatte nun für das Rückspiel entschieden, mich nach 27 Jahren in der Verteidigung im Sturm aufzustellen. Herausforderung angenommen! Was mich aber ein wenig irritierte, es war nur in der 2. Linie! Und überhaupt, wie kommt mein Verteidigungspartner mit diesem herben Verlust aus?

  1. Drittel
    Drei gute Abschlüsse auf’s Tor, aber irgendwie wollte die Scheibe einfach nicht rein!
    Dann endlich, mit Backhand zum 3:1.
    2. Drittel
    Meine Linie wirbelte gekonnt im gegnerischen Drittel umher, mit 2 weiteren Toren assistiert von meinen Sturmpartnern Trevor und Trout stand es dann auch schon 6:2. Ich konnte es mir sogar leisten, von der Mittelline alleine aufs Tor loszuziehen, um dann am Goalie zu scheitern!
    3. Drittel
    Ich versuchte mal ein „Buebe“ Trickli, klappte, 9:3.
    Nun folgte eine keine Pause unserer Strumreihe, damit Kühni die Gelegenheit hatte, das 10. Tor zu schiessen. Danke für die Runde Bier!
    Nun wollte ich aber doch noch ein Tor schiessen, was mit Hilfe des Gegners auch gelang, 11:4. Fertig!

Fazit: 5 Tore geschossen, somit kann ich mich die nächsten 4 Jahre wieder mit NULL begnügen, damit mein ein-Tor-pro-Saison-Schnitt wieder stimmt.

Danke an Danilo und Hake, dass sie eingesprungen sind, damit wir auch heute mit 3 kompletten Blöcken antreten konnten, an Urs Haldimann für den heissen Tee und One für’s kühle Bier, an Jimmy für seine zahlreichen Big Saves, an Treibi und One, dass sie für unsere +9 (!!!) Block – Bilanz keinen Gegentreffer zuliessen, an meine Sturmpartner Trout und Trevor, welche mich im ungewohnten Umfeld tatkräftig unterstützen, an die „nominell“ 1. Linie, welche sicher auch wieder einmal mehr Tore schiessen wird und schliesslich auch die 3. Linie, welche wie immer aufopferungsvoll kämpft!

#21

Senioren: Rückspiel gegen Schaffhausen

Nachdem die letzten drei Spiele gegen die stärksten der Liga deutlich verloren gegangen sind, stand nun das nächste schwere Spiel gegen Schaffhausen an.

Dass die etwas prekäre Ausgangslage auf die Moral schlägt, zeigte sich bereits am Vorabend, als sich die Emotionen / Frust im Teamchat entluden….

Nach der Aussprache vor dem Spiel ging es nun endlich darum Eishockey zu spielen.

Nun zum Spiel:

Von Beginn an wurden wir stark unter Druck gesetzt. Stauffi konnte uns doch gut 7 Minuten im Spiel halten, danach war er bereits das erste Mal bezwungen (wieder nichts mit dem Shut-Out). Mit „nur“ 0:3 und einem erhaltenen Shorthander ging es in die erste Pause.

Nach einem weiteren Shorthander konnten wir auch unser erstes Tor verbuchen (ebenfalls in Unterzahl). Das zweite Drittel machte uns Mut, denn es stand erst 2:5 bei der zweiten Pause (2:2 Drittels Ergebnis). Leise kam ein bisschen Hoffnung auf.

Im letzten Drittel kamen wir zu guten Konterchancen, jedoch konnte keine verwertet werden. Der Druck auf unser Tor wurde immer grösser. Die Festung Stauffi konnte dem immensen Druck standhalten. Leider nicht ganz bis zum Ende, da wir unseren Torhüter immer mehr im Stich liessen. Schlussendlich endete das Spiel mit 2:9 und wir kassierten vier Shorthander!!!

Nun gilt es uns zu beruhigen und den Fokus auf die nächsten kapitalen Spiele zu legen. Von diesen hängt der Klassenerhalt ab.

 

S 44i

Senioren: Das letzte Spiel des Jahres 2016 geht verloren

Matchbericht vom 18. Dezember 2016, 19:45 Uhr, Aarau, Halle

Argovia Stars –  EHC Swissair 11:4 (4:0, 2:2, 5:2)

Das erste Spiel der Saison 2016/17 ging gegen die Argovia Stars mit 6:3 verloren, wobei die Mannschaft des EHC Swissairs gut mitspielte und den Gegner fordern konnte. Man konnte also mit guten Mutes nach Aarau reisen, auch wenn der Gegner zur Zeit den 2ten Rang in der Tabelle belegt. Zwei komplette Blöcke fanden den Weg nach Aarau:

Zwischen den Pfosten: Reto Stauffacher

1. Block: Christian Schaffenberger, Simon Wüst, Lorenz Richard

Kai Jenni, Roland Müller

2. Block: Reto Rüegger, Yves Hofer, Jürg Nüesch

Danilo Ceresa, Jeff De Rooij

5ter Verteidiger: Thomas Mäder

Die Mannschaft aus Zürich startete gut und vergab in den ersten 10 Minuten gleich 2 hochwertige Chancen durch den Schreiber dieses Textes. Argovia reagierte gelassen und dominierten die gegnerische Zone mit genauen Pässen und guten „Cyclings“ aus den Ecken. Der EHC Swissair hatte Mühe aus der eigenen Zone zu kommen und die Scheibe auf die schnellen Flügel zu verlagern. Gepaart mit ineffizientem „Forecheck“ und mangelnder Chancenauswertung  gerieten die Gäste vermehrt unter Druck. Nach einem guten ersten Drittel Stand an der Anzeigetafel eine 0 beim EHC Swissair und eine 4 bei Argovia Stars.

In der ersten Drittelspause fiel Thomas Mäder verletzungsbedingt aus. An dieser Stelle gute Besserung!

Das zweite Drittel startete ähnlich wie das erste: mit Grosschancen drei und vier für den Autor. Die Null blieb bis zum Powerplay bestehen als ein Pass durch den Slot glücklich vom Gegner abgelenkt wurde und ins Tor kullerte. Leider konnte der Gegner nach nur wenigen Minuten auf 5:1 verlängern und der alte vier Tore Vorsprung war wieder hergestellt. Das sechste Tor für Argovia war hervorragend herausgespielt, fand den Ursprung aber in einem miserablen Stellungsspiel der Zürcher. Chancen fünf und sechs durch Konter der Nr. 84 blieben auf der Anzeigetafel unbeantwortet. Der Wurm war drin. Kai Jenny traf per Direktabnahme durch einen Zuckerpass von Simon Wüst zum Pausenstand von 6:2.

Im dritten Drittel hatten die Gastgeber deutlich mehr Spielanteil und der EHC Swissair konnte trotz zwei Powerplays nicht überzeugen. Simon Wüst traf mit Hilfe von einem wunderschönen Pass von Schaffi aus dem hohen Slot ein zweites mal. Der Gegner reagierte erneut und nur einen Einsatz später hiess es 9:4. Das Spiel nahm seinen Lauf.

Fazit: Der Gegner war besser als wir. Er spielte präziser, schneller und etwas kluger als wir. Dennoch täuscht das hohe Resultat etwas über die Geschehnisse auf dem Eis hinweg: Wir konnten den Gegner fordern und hatten bis vor dem dritten Drittel viele Chancen. Mit ein besseres Stellungsspiel im eigenen Drittel, konsequentere Manndeckung, schnellere Auslösung und zu guter letzt mehr Kaltblütigkeit in der Chancenauswertung und der EHC Swissair spielt in der Senioren Liga C1 mit! Ich möchte an dieser Stelle alle Zeppies ermutigen an den Senioren Spielen teilzunehmen, denn erstens sind die Senioren ein cooler Haufen und zweitens ist der Ligaerhalt nicht unmöglich. Also kommet Zeppies kommet!

Lorenz Richard #84

 

 

Senioren: Ein weiteres Spiel zum abhaken

Der Bericht, kurz und knapp wie die Klarheit des Resultates. Wir waren vor dem Spiel überzeugt in Bäretswil 3 Punkte holen zu können zumal dieser Gegner letztes Jahr knapp nicht abgestiegen war. Dank der ZEP Verstärkung konnten wir auch wieder mit 3 kompletten Blöcken auflaufen; dies gab doch Grund zur Hoffnung. Aber es sollte anders kommen.

Lange blieb es im 1. Drittel 0:0 bis einmal mehr ein Scheibenverlust dem Gegner die Möglichkeit eröffnete mit 1:0 in Führung zu gehen; nach weiteren individuellen Fehlern unsererseits stand es nach dem 1. Drittel 3:0 für den EHC Bäretswil. Von diesem Schock haben wir uns nicht mehr erholt. Unser Captain Reto versuchte alle Register zu ziehen und hat die Blöcke umgestellt, bis hin, dass wir im letzten Drittel beim Stande von 5:1 auf 2 Blöcken umstellten, um zu versuchen das Spiel zu reissen. Aber es hat nicht sollen sein. Trotz zahlreichen Chancen brachte nur Sam Egger mit einem satten Winkelschuss die Scheibe unter. Wir sind einfach nie ins Spiel gekommen und verloren am Schluss 1:6; die dritte Niederlage im dritten Spiel. Wohl auch aus Frust entluden sich gegen den Schluss noch Emotionen – ist ja klar – ist dies doch der Grund weshalb ich den Matchbericht schreiben darf :-))…

Also Jungs, wie Reto nach dem Spiel in der Kabine meinte – ab ins Training und ins Fitness, wir müssen an unsere Kondition und Kraft arbeiten, um hier Punkte gewinnen zu können….

#8

Senioren: Erstes Spiel der Senioren geht verloren

Matchbericht vom 25. Oktober 2016, 21:00 Uhr, Kloten, Halle

EHC Swissair – Argovia Stars 3:6 (0:2, 2:3,1:1)

Matchuhr Thomas Wassmer, Daniel Hüni, Jeff DeRooij

Der erste Match in einer neuen Saison und erst noch in einer höheren Liga, was erwartet uns da wohl?

Wir konnten mit einer kompletten 3-Block Mannschaft dieses Spiel mit einigen Verstärkungsspielern aus der ZEP-Mannschaft antreten, die uns Tatkräftig unterstützten.

Die Aufgabe war eine echte Herausforderung, da wir für unser 1. Spiel den Vize-Meister vom Vorjahr bei uns zu Hause empfangen durften. Daher war der Respekt, zumindest beim Schreiberling, recht gross.

Die Mannschaftsaufstellung lies aber aufhorchen, denn es war eine schlagfertige Truppe:

 

Goalie The Wall, Reto Stauffacher

1. Block: Reto Rüegger, Gianni DeCarlo, Jürg Nüesch

Danilo Ceresa, Hanspeter Schmid

2. Block: Roland Müller, Christian Schaffenberger, Samuel Egger

Kai Jenni, Samuel Wildhaber

3. Block: Per Nussbaumer, Lorenz Richard, Adrian Bieri

Fabio Emch, Marco Künzler

 

Argovia Star spielte gut auf und machte Druck auf unsere Zone und mit vereinten Kräften konnten wir uns bis 12:25 dem 1. Goal widersetzen und leider kurz vor Drittelspause, um 19:32 mussten wir das 2. Goal hinnehmen.

Kurz nach Beginn des 2. Drittels 22:15 & 23:38 kamen Goal Nummer 3 und 4 hinzu bevor Per auf Pass von Löre und Adi 27:38 auf 1:4 verkürzen konnte. Das Spiel ging hin und her und wir wurden von Argovia Star stark gefordert, das echt stark aufspielte. 31:24 mussten wir das 5. Goal hinnehmen und knapp 5 Minuten später 36:22 konnte Löre auf Vorarbeit von Marco auf 2:5 verkürzen. Unglücklich musste der Schreiber diese Zeilen 38:03 die letzte Straffe des Matches auf Swissair Seite hinnehmen, was ihn zu diesem Bericht verknurren liess.

Im 3. Drittel 49:00 konnte Löre auf Pass von Per nochmals verkürzen und es stand nur noch 3:5. Durch eine unglückliche Spielweise mussten wir aber 57:21 das 6. Goal zum Schlussstand von 3:6 hinnehmen und konnten leider nicht nochmals an die vormalige Leistung mit 2 hintereinander geschossenen Toren anknüpfen, das den Gegner vielleicht ein bisschen nervös hätte machen lassen.

Wir haben gekämpft und konnten stolzen Hauptes das Eis verlassen, trotz der Niederlage, denn wir haben gut gekämpft und jeder hat sein Bestes gegeben.

Was erwartet uns noch in dieser Liga?

Eines ist gewiss: Hätten wir nicht so viele ZEPis dabeigehabt, wäre die Niederlage um einiges höher ausgefallen.

Für den Spielbericht, Roland Müller